Klima- und Umweltschutz Nachhaltig, sozial und
zukunftsfest

Klima- und Umweltschutz sind zentrale Bestandteile unserer Unternehmensstrategie. Unser Ziel ist es, ökologische Verantwortung mit sozialer Ausgewogenheit und wirtschaftlicher Stabilität zu verbinden.

Kurz belichtet

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Ressource Stadt: 
Urban Mining in der Praxis

Im Rahmen eines Pilotprojekts haben wir zusammen mit dem Kommunalreferat der Landeshauptstadt München untersucht, wie Materialien aus Bestandsgebäuden systematisch zurückgewonnen und wiederverwendet werden können.

Karte der Stadt München auf der die Nimmerfallstraße markiert ist. Sie liegt im Westen der Stadt.
Unter anderem 180 Quadratmeter Massivholzdielen und neun Fensterbänke wurden an der Nimmerfallstraße gerettet und werden nun zum Beispiel in einer Kita wieder verwendet. © Münchner Wohnen

Zwischen Herbst 2024 und März 2025 haben wir vor dem Abbruch der Bestandsgebäude an der Nimmerfallstraße im Stadtteil Pasing zahlreiche Bauteile identifiziert, ausgebaut und für eine weitere Nutzung aufbereitet. Dank sorgfältiger Planung und enger Abstimmung konnten wir viele Materialien sortenrein und möglichst zerstörungsfrei rückzubauen. So können die Materialien im Wertstoffkreislauf erhalten bleiben.

Die Bandbreite der wiederverwendbaren Bauteile ist groß: Von Massivholzböden und Türen über Leuchten bis hin zu Dachziegeln und Naturstein-Fensterbänken konnten zahlreiche Komponenten einer neuen Nutzung zugeführt werden. Weitergegeben wurden sie an Unternehmen, Architekturbüros und sonstige Interessierte.

Die gewonnenen Erkenntnisse zeigen uns deutlich, dass Urban Mining ein erhebliches Potenzial für die Bauwirtschaft bietet. Neben ökologischen Vorteilen tragen auch steigende Materialkosten und sich wandelnde regulatorische Rahmenbedingungen zur wachsenden Relevanz bei. Wir werden die gewonnenen Erfahrungen gezielt in zukünftige Bauvorhaben integrieren.

Unser Ziel ist es, den urbanen Raum als Rohstoffquelle zu nutzen, natürliche Ressourcen zu schonen und den CO₂-Fußabdruck unserer Neubauprojekte zu reduzieren.

Nahaufnahme einer Hand die, die die Wand rund um eine Steinfensterbank entfernt.
© Münchner Wohnen
© Jonas Nefzger
Urban Mining heißt für uns, Verantwortung zu übernehmen und Bestehendes neu zu denken: für die Umwelt und kommende Generationen. Gerade heute ist Kreislaufwirtschaft mehr als ein rein ökologisches Anliegen – sie sichert unsere Resilienz und Rohstoffunabhängigkeit.
Lucile Bitz
Projektleitung 

Mobilität neu gedacht: 
Nachhaltig, bezahlbar, nah am Zuhause

Bezahlbarer Wohnraum und nachhaltige Mobilität gehen bei uns Hand in Hand. Mit inzwischen 22 Mobilitätsstationen bringen wir flexible, emissionsfreie Angebote direkt in unsere Quartiere.

Blick in eine Mobilitätsstation. Mehrere Lastenräder mit Münchner Wohnen Logo hängen an E-Ladestationen.
Wir bieten nachhaltige Mobilität dort an, wo sie gebraucht wird – direkt vor der Haustür. © Frank Schroth

Als größte Vermieterin Münchens gestalten wir lebenswerte Nachbarschaften ganzheitlich. Neben kurzen Wegen und einer guten ÖPNV-Anbindung setzen wir auf wohnortnahe Sharing-Angebote. Unsere Mobilitätsstationen bilden dabei zentrale Knotenpunkte: Sie bieten E-Lastenräder, Pedelecs und praktische Alltagshelfer wie Anhänger oder Bollerwagen – einfach zugänglich per RFID-Chip und für unsere Mieterschaft kostenfrei.

Das Angebot wird intensiv genutzt: Bis zu 25 % unserer Mieter*innen greifen bereits darauf zu, besonders gefragt sind elektrische Zweiräder. So ermöglichen wir klimafreundliche Mobilität unabhängig vom Einkommen und stärken die soziale Teilhabe.

Die hohe Nachfrage bestätigt unseren Ansatz: Wir bieten Mobilität dort an, wo sie gebraucht wird – direkt vor der Haustür. Mit unserem Konzept setzen wir Maßstäbe für eine nachhaltige Quartiersentwicklung und zeigen, wie urbane Mobilität praktisch, bezahlbar und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Mit unserem Leitfaden »Nachhaltige Mobilität im Wohnungsbau« geben wir unsere Erfahrungen und praxisnahen Empfehlungen für die Umsetzung von Mobilitätskonzepten in Quartieren weiter.

Nahaufnahme der E-Ladestation in einer Mobilitätsstation. Daneben hängt ein Schild mit Erläuterungen zur Ausleihe von E-Lastenfahrrädern.
© Frank Schroth
© Jonas Nefzger
Unser Ziel ist es, unserer Mieterschaft unabhängig von ihrem Einkommen einfache, klimafreundliche und alltagstaugliche Angebote bereitzustellen. Dass unsere Mobilitätsstationen heute so stark genutzt werden, zeigt: Wenn Infrastruktur stimmt, wird nachhaltiges Verhalten ganz selbstverständlich.
Steffen Knopp
Mobilitätsmanager

Quartiersentwicklung St.-Michael-Straße: 
klimaresilient und partizipativ

Wie kann ein bestehendes Quartier zu einem klimaresilienten und lebenswerten Wohnumfeld weiterentwickelt werden?

Karte der Stadt München auf der die St.-Michael-Straße markiert ist. Sie liegt im Osten der Stadt.
Drei Männer stehen im Freien um einen Hochtisch. Auf dem Tisch stehen Pflanzensetzlinge und Give-Aways der Münchner Wohnen.
© Andreas Hantschke

Das Quartier an der St.-Michael-Straße in Berg am Laim wird im Rahmen eines integrierten Quartierskonzepts sowie des daraus hervorgegangenen Sanierungsmanagements weiterentwickelt. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsreferat und der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung. Ziel ist ein klimaresilientes und lebenswertes Wohnumfeld. Im Mittelpunkt stehen dabei vergleichsweise kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen im Betrieb. Dazu zählen insbesondere die Nachrüstung von Photovoltaikanlagen sowie der Anschluss an die Fernwärme. Die Umsetzung ist für 2026 vorgesehen.

Parallel dazu werden die Freiräume im Quartier gezielt aufgewertet und gemeinsam mit der Bewohnerschaft neu gestaltet. Bereits im Sommer 2025 wurden Mietergärten angelegt, die intensiv genutzt werden. Regelmäßige, betreute Treffen, Workshops und gemeinschaftliche Aktivitäten stärken dabei den nachbarschaftlichen Austausch und fördern die Biodiversität. Ergänzend wurden Sharing-Lastenpedelecs sowie eine Paketbox im Quartier eingerichtet; weitere – auch partizipative – Maßnahmen sind für den Sommer 2026 geplant.

Eine große grüne Gießkanne in der zwei Windräder mit Münchner Wohnen Logo stecken.
© Andreas Hantschke
© Jonas Nefzger
Das Quartier St.-Michael-Straße zeigt, wie Klimaschutz konkret und wirksam im Bestand umgesetzt werden kann. Die positive Resonanz auf die Mietergärten bestärkt uns darin, die Bewohnerschaft auch künftig aktiv in die Quartiersentwicklung einzubinden und weitere partizipative Maßnahmen gemeinsam zu realisieren.
Franziska Thielen
Projektleiterin Klimaschutzmaßnahmen

Modern, nachhaltig, lebenswert: 
Ramersdorfs Weg zum klimaneutralen Quartier

In Ramersdorf planen wir das erste klimaneutrale Quartier der Münchner Wohnen. Die energetische Modernisierung der Siedlung sorgt für mehr sozialen und bezahlbaren Wohnraum und stärkt langfristig die Lebensqualität für alle Mieter*innen.

Karte der Stadt München auf der der Karl-Preis-Platz markiert ist. Er liegt im Osten der Stadt.
Blick auf die Fassade des Hauses. Die Fenster sind weiß umrahmt, das Haus ist auberginenfarben getsrichen.
Blickfang am Karl-Preis-Platz: Die ersten Wohnhäuser im Klimaquartier Ramersdorf wurden erfolgreich energetisch modernisiert. © Thilo Härdtlein

Wir modernisieren die Gebäude energetisch und sozial verträglich in bewohntem Zustand. Wir schaffen eine neue Quartiersmitte, werten Frei- und Grünflächen auf, erhalten den umfangreichen Baumbestand zum Schutz der Artenvielfalt und planen neue Infrastruktureinrichtungen. Ziel ist ein lebenswertes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität, barrierefreien Wohnungen und einem Treffpunkt für alle Generationen.

Erstes sichtbares Ergebnis ist die energetische Modernisierung der Wohnhäuser am Karl-Preis-Platz. Vier Häuser aus den 1950er Jahren mit 36 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten wurden umfassend saniert: Fassadendämmung, neue Fenster, Dachverstärkung für Photovoltaik, Treppenhausinstandsetzung und Elektroerneuerung. Dabei haben wir historische Elemente wie Eichenholztüren bewahrt und in die neue Fassade Nistkästen für Mauersegler integriert. Die Gebäude erreichen nun den Effizienzhausstandard EH 55 und reduzieren den CO₂-Ausstoß voraussichtlich um 82  %.

Mit dieser ersten Fertigstellung zeigen wir, wie wir Klimaschutz, Wohnkomfort und städtische Lebensqualität verbinden – und legen den Grundstein für ein Quartier, das modern, nachhaltig und lebenswert ist.

Blick über das Publikum hinweg auf den Geschäftsführer und zwei Mitarbeiter der Münchner Wohnen, die eine Präsentation zum Klimaquartier Ramersdorf halten.
Rund 200 Mieter*innen haben an einer Informationsveranstaltung der Münchner Wohnen teilgenommen, bei der die geplante Umgestaltung und Weiterentwicklung des Quartiers rund um den Karl-Preis-Platz in Ramersdorf vorgestellt wurde. © Jonas Nefzger
© Jonas Nefzger
Beim Klimaquartier Ramersdorf setzen wir auf einen ganzheitlichen Ansatz: Klimaschutz, mehr Wohnraum und Aufenthaltsqualität. Gemeinsam mit den Mieter*innen schaffen wir ein lebenswertes, nachhaltiges Quartier.
Henrike Weinmann
Projektleitung Klimaquartier Ramersdorf
© Jonas Nefzger
Am Karl-Preis-Platz haben wir gezeigt: Klimafreundliches Modernisieren kann sozial verträglich sein, die Lebensqualität steigern und gleichzeitig die Werte der Häuser bewahren.
Nikita Radchuk
Projektleitung Modernisierung

Mehr Komfort, weniger Verkehr: 
Die München Box als Zukunft der Stadtlogistik 

Das Projekt »München Boxen« geht auf einen Beschluss des Stadtrats zur urbanen Logistik im Rahmen der Mobilitätsstrategie 2035 zurück. Ziel ist es, den Wirtschaftsverkehr in München nachhaltiger, effizienter und sicherer zu gestalten.

Von links: Christian Müller, Geschäftsführer Münchner Wohnen, Mobilitätsreferent Georg Dunkel, Oberbürgermeister Dominik Krause und Jonathan Grothaus, CEO myflexbox, bei der Vorstellung des München Box-Systems in einem Quartier der München Wohnen in der Au. © Michael Nagy/Presseamt München

Über die München Boxen können Sendungen mehrerer Dienstleister sowohl empfangen als auch verschickt werden. Pakete verschiedener Anbieter werden also an einem zentralen Ort gebündelt. Dadurch lassen sich Haustürzustellungen und Lieferfahrten – besonders in Wohngebieten – deutlich reduzieren.

Statt vieler einzelner Zustellungen bringen die Paketdienste ihre Sendungen gesammelt zu den Boxen. Dort werden sie auf Wunsch der Kund*innen hinterlegt. Mit einem Abholcode lässt sich das Fach jederzeit öffnen – ganz flexibel, rund um die Uhr. Auch Retouren und eigene Sendungen lassen sich bequem darüber abwickeln.

Als Projektpartnerin freuen wir uns, dass die ersten München Boxen direkt in unseren Quartieren aufgestellt wurden. Für unsere Mieter*innen sind sie ein echter Mehrwert. Das Projekt zeigt, wie moderne Stadtlogistik nachhaltig, komfortabel und gemeinschaftlich funktionieren kann.

Aufnahme einer München Box Paketstation vor einem Wohnhaus. Viele Fächer unterschiedlicher Größe sind zu sehen.
Eine München Box des Anbieters DeinFach. © LHM/MOR, DobnerAngermann
© Jonas Nefzger
Mit den München Boxen schaffen wir eine einfache Lösung für ein komplexes Problem: weniger Lieferverkehr in den Quartieren, mehr Flexibilität für die Menschen vor Ort – und ein Stück lebenswertere Stadt im Alltag.
Antonello Ferraro
Projektleiter Klimaschutzmaßnahmen 

1.000 Haushalte, 4.600 Solarmodule:
Ein neues Kapitel für Münchens Energiewende

Zusammen mit den Stadtwerken München (SWM) haben wir das größte Photovoltaik-Mieterstromprojekt in der Landeshauptstadt verwirklicht.

Karte der Stadt München auf der die Wohnanlage Max 2 markiert ist. Sie liegt etwas nördlich des Zentrums der Stadt.
Drohnenaufnahme des Wohnkomplexes Max 2 mit Fokus auf die Photovoltaikanlagen auf den Dächern.
Auf den Dächern der Wohnanlage MAX II in Neuhausen wurden auf einer Fläche von knapp eineinhalb Fußballfeldern 71 Solaranlagen installiert. © SWM / Manuel Übler

Gemeinsam mit den Stadtwerken München versorgen wir in Neuhausen rund 1.000 Haushalte mit lokal erzeugtem Sonnenstrom. Auf den Dächern der Wohnanlage erzeugen 71 Photovoltaikanlagen mit insgesamt 4.600 Modulen jährlich mehr als zwei Gigawattstunden erneuerbare Energie. Mit einer Leistung von rund 2,1 MWp entsteht so ein Solarpark mitten in der Stadt.

Das Projekt Max II zeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit funktioniert: Wir stellen die Dächer bereit und bereiten die Gebäude vor, die Stadtwerke übernehmen Planung, Bau und Betrieb der Anlagen. So beschleunigen wir gemeinsam den Ausbau der Photovoltaik in München.

Die Mieter*innen profitieren direkt: Sie beziehen klimafreundlichen Strom vom eigenen Dach zu einem Tarif, der mindestens zehn Prozent unter dem Grundversorgungspreis liegt. Das macht die Energiewende im Alltag erlebbar und bezahlbar. Max II ist für uns ein Meilenstein und ein starkes Signal für die urbane Energiewende.

Zwei Frauen stehen im Innenhof einer Wohnanlage. Zwischen ihnen halten sie ein Solarpanel und unterschreiben darauf.
Vor Ort besiegelten Gabriele Meier, technische Geschäftsführerin der Münchner Wohnen, und Dr. Karin Thelen, SWM Geschäftsführerin Regionale Energiewende, die Partnerschaft.  © SWM
© Jonas Nefzger
Mit Max II zeigen wir, wie sich die Energiewende im urbanen Raum schnell und wirksam umsetzen lässt. Durch die enge Zusammenarbeit bündeln wir Flächen, Know-how und Umsetzungskraft – und bringen klimafreundlichen Strom direkt zu den Menschen. So schaffen wir eine Lösung, die ökologisch überzeugt und gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv ist.
Stefan Sedlmaier
Projektleiter Photovoltaik

Nachhaltig, sozial, innovativ: 
Unsere Modernisierungsoffensive 

Wir setzen konsequent auf Klimaschutz, Versorgungssicherheit und soziale Verantwortung. Unser Ziel ist, bis 2040 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.

Karte der Stadt München auf der die Agilolfingerstraße markiert ist. Sie liegt im Süden der Stadt.
Hausansicht Agilolfingerstraße auf der Balkone und die Photovoltaikanlage auf dem Dach zu sehen sind.
Das abgeschlossene Projekt in der Agilolfinger-/Krumpterstraße ist Teil der Modernisierungsoffensive der Münchner Wohnen mit dem Fokus auf CO₂-Einsparung, Versorgungssicherheit und langfristige Sozialverträglichkeit.  © Thilo Härdtlein

Auf Basis des vom Stadtrat beschlossenen Klimabudgets von 200 Mio. Euro werden bis 2031 zahlreiche Gebäude und Quartiere energetisch modernisiert – stets mit dem Anspruch, Mieter*innen zu entlasten und die Lebensqualität zu steigern.

Ein gelungenes Beispiel ist unser Projekt in der Agilolfinger- und Krumpterstraße in Untergiesing. Fünf Bestandsgebäude aus dem Jahr 1954 mit 55 Wohneinheiten wurden erfolgreich auf Effizienzhausstandard EH 55 gebracht. Jährlich können damit rund 90 % CO₂ eingespart werden, gleichzeitig sinken die Energiekosten für die Mieter*innen.

Die Maßnahmen umfassten die Dämmung von Fassaden und Decken, die moderne Dreifachverglasung von Fenstern sowie die Umstellung der Wärmeversorgung von Gas auf Fernwärme. In Kooperation mit den Stadtwerken München wurden auf den verstärkten Dächern Photovoltaikanlagen installiert. Auch der Artenschutz wurde berücksichtigt: Nistkästen für Vögel und Fledermäuse fördern die Biodiversität im urbanen Raum.

Dieses Projekt zeigt, wie wir Klimaschutz, soziale Verantwortung und städtische Lebensqualität durch innovative Modernisierung verbinden.

Innenhof Agilolfingerstraße mit kleinem Spielplatz
Innenhofansicht des Wohnhauses. © Thilo Härdtlein
© Jonas Nefzger
Mit dieser Modernisierung sparen wir nicht nur Energie, sondern verbessern vor allem auch Lebensräume für Mensch und Tier. Nachhaltigkeit und Wohnqualität gehen hier Hand in Hand.
Gian Pachaly
Projektleiter Modernisierung

Klimaneutraler Eigenbetrieb: 
Unser Fahrplan steht

Die Landeshauptstadt München verfolgt ein klares Ziel: Bis 2030 soll die Stadtverwaltung klimaneutral arbeiten. Wir unterstützen dieses Vorhaben aktiv mit unserem Konzernprojekt »Klimaneutraler Eigenbetrieb«.

Aufnahme eines Elektroautos, das gerade an einer Ladestation aufgeladen wird.
Mit unserem Klimaschutzfahrplan rücken wir unserem Ziel der Klimaneutraliät Stück für Stück näher. © Paul Paulsen

Als Unternehmen tragen wir Verantwortung – für Menschen und Umwelt. Deshalb ist Klimaschutz fest in unserer Strategie verankert. Mit dem Projekt gestalten wir unseren internen Betrieb so, dass wir bis spätestens 2030 eine klimaneutrale Emissionsbilanz erreichen. Das betrifft unsere Gebäude, Büros, Fahrzeuge, IT und Arbeitsprozesse gleichermaßen.

Grundlage ist unser Klimaschutzfahrplan, der konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion definiert. Ergänzend sorgt der Corporate Carbon Footprint (CCF) für Transparenz: Er erfasst unsere Emissionen systematisch und hilft, Fortschritte messbar zu machen.

Unser Handeln orientiert sich an klaren Leitlinien: Wir senken Energieverbräuche, reduzieren CO₂-Emissionen, sparen Ressourcen und stärken unsere Resilienz. Gleichzeitig erfüllen wir gesetzliche Vorgaben und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit.

Unser Fahrplan bis 2030 umfasst dabei mehrere Phasen: Wir starten mit Information und Sensibilisierung im Arbeitsalltag, setzen parallel technische Maßnahmen um und bereiten uns frühzeitig auf kommende Energieaudits vor.

© Jonas Nefzger
Unser Projekt schafft die Strukturen für gelebten Klimaschutz, aber der echte Wandel gelingt nur gemeinsam durch unser bewusstes, tägliches Handeln im Betrieb. Bei unserer Pionierarbeit freut es mich umso mehr zu sehen, wie viel Klimakompetenz und Initiative bereits in uns allen steckt.
Roman Gabriel
Nachhaltigkeitsmanager
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